Richard Kappeller | Messermacher

Warum ein Kappeller-Messer?

Jedes Werk ist ein Unikat

Wir sind der Tradition sehr verbunden und zählen auf die Handarbeit. Dadurch bekommt jedes Messer eine besondere Ausstrahlung. Dieser Unterschied zu anderen Messern wird Ihnen spätestens bewusst, wenn Sie einmal ein Kappeller-Messer in der Hand gehabt haben. Sie spüren die Balance, die Verarbeitung und wie das Messer in der Hand liegt wie bei keinem Serienmesser.
Für den Griff werden meist Materialien natürlichen Ursprungs verwendet. Kein Holz gleicht dem anderen, jedes Stück Mammut-Elfenbein bekommt über die Jahrtausende eine andere mineralische Färbung. Sie können sich bei uns Ihr Messer völlig individuell zusammenzustellen. Sie wählen aus unzähligen Materialkombinationen Ihr ganz persönliches Griffmaterial im Rohblock aus – vielleicht weckt eine besondere Maserung, ein Ast oder sogar einen Riss Ihre Aufmerksamkeit – und erkennen später Ihr Messer unter Hunderten wieder. Vielleicht haben Sie ja auch ein geeignetes Stück mit persönlicher Bedeutung für Sie, das als Griffmaterial dienen kann. Nicht nur durch den Messermacher, sondern zum großen Teil auch von Ihnen bekommt das Messer seine Einzigartigkeit verliehen. Später erinnern sie sich zweifellos noch an den Rohblock zurück, und wissen, dass dieses Griffmaterial mit dem optimalen Stahl und dem Leder Ihrer Wahl zu einem echten Unikat verarbeitet wurde. Jedes Stück hat seine optische oder funktionelle Besonderheit: Es ist immer ein Messer mit dem gewissen Etwas.

Für den Gebrauch gemacht

Jedes unserer Messer ist für den Gebrauch gemacht. Oft höre ich auf Messen mit respektvollem oder resigniertem Unterton: „Ihre Messer sind ja viel zu schade zum Verwenden!“
Das ist ein Trugschluss, den man nicht machen sollte. Die Messer sind im Vergleich zu Serienmessern preislich höher, jedoch auch qualitativ. Es wäre also im Gegenteil viel eher schade, sie nicht zu verwenden, ihr Potential nicht voll auszuschöpfen!
Serienmesser werden für ein breites Spektrum an Einsatzgebieten gemacht, somit kann man für den speziellen Anwendungsfall auch nur mittelmäßige Ergebnisse erwarten. Es gibt eben einfach kein Messer für alles – ein Ferrari kann nicht im Gelände fahren, dafür hängt er auf der Autobahn jeden anderen ab. Bei einem Messer kommt es auf das Zusammenspiel von Stahl, Schneidwinkel und die Wärmebehandlung bezogen auf das Einsatzgebiet an. Diese Optimierung führen wir bei Kappeller Messer durch – wir machen Ihnen gewissermaßen Ihren persönlichen Ferrari unter den Messern.
Je genauer der Kunde sagen kann, wo er sein Messer einsetzen möchte, desto weniger Sicherheitsspielraum gegen falsche Verwendung muss einberechnet werden und desto mehr Potential des Messers kann ausgeschöpft werden.
Dabei wird man ein Messer nicht nur für einen einzigen Arbeitsschritt konzipieren sondern für einen ganzen Tätigkeitsbereich, also etwa ein Jagdmesser fürs Jagen und Aufbrechen von Rehwild, ein handliches Küchenmesser zum Gemüseschneiden oder ein Klappmesser zum Pakete und Briefe öffnen.

Erfahrungswerte aus der Praxis

Gemeinsam mit Spezialisten aus der Praxis habe ich schon zahlreiche Modelle entwickelt, welche Sie im Menüpunkt „Archiv“ finden. Das erleichtert Ihnen die „Qual der Wahl“ und lässt sie von der bereits geleisteten Entwicklungsarbeit profitieren.
Die Prototypen sind zusammen mit Experten der verschiedensten Bereiche – Jagd, Küche, Einsatzmesser u.v.m. – entstanden und werden ständig weiterentwickelt; sehr wichtig sind mir aber auch die Erfahrungen jedes einzelnen Kunden, die die Messer im Alltag in Gebrauch haben. Ich freue mich immer über neue Impulse und hoffe, auch Sie bald zu meinem Netzwerk zur ständigen Verbesserung zählen zu können.

Richard Kappeller, Messermacher
Gnigler Straße 65
5020 Salzburg, Österreich
Tel.: +43 699 11 80 68 66
Fax: +43 662 88 211 74
Mail: